MCI ― Wissenschaftlicher Track

Mit mehr als 700 Teilnehmer*innen in den vergangenen Jahren ist die Mensch und Computer eine der größten Konferenzen im Bereich Mensch-Computer-Interaktion in Europa. Alljährlich zieht die Konferenz Teilnehmer*innen aus Wissenschaft und Industrie an. Das Programm besteht auch in diesem Jahr aus dem wissenschaftlichen Track “Mensch-Computer-Interaktion” (MCI) sowie aus dem Praktiker-Track “Usability Professionals” (UP).

Für den wissenschaftlichen Teil Mensch-Computer-Interaktion wird zur Einreichung von Langbeiträgen, Kurzbeiträgen, Demos, Tutorials, Workshops und Beiträgen zum Doktorandenseminar eingeladen.

Die wissenschaftlichen Lang- und Kurzbeiträge werden in diesem Jahr erstmalig in der ACM Digital Library veröffentlicht und erhalten jeweils einen eigenen Digital Object Identifier (DOI) von ACM. Alle angenommenen Beiträge werden daneben wie bisher über die digitale Bibliothek des GI Fachbereichs Mensch-Computer-Interaktion als Open-Access-Publikationen verfügbar sein. Einreichungen sind in deutscher oder englischer Sprache möglich.

Achtung: Geänderte Formatvorlage!

In diesem Jahr werden Beiträge des wissenschaftlichen Tracks der Mensch und Computer in der ACM Digital Library veröffentlicht. Aus diesem Grund ändert sich die Formatvorlage.

Wichtige Termine

Track Beitrag Einreichung Benachrichtigung Camera-ready papers due (Abgabe Konferenzbandversion)
MCI Langbeiträge 05.04.2019 31.05.2019 19.06.2019
MCI Workshopvorschläge 05.04.2019 17.04.2019 12.07.2019
MCI KurzbeiträgeTutorien 07.06.2019 05.07.2019 12.07.2019
MCI Demos 21.06.2019 05.07.2019 12.07.2019
MCI Beiträge zum Doktorandenseminar 30.06.2019 05.07.2019 12.07.2019

Themenschwerpunkte der Mensch und Computer

Wir begrüßen Einreichungen im wissenschaftlichen Teil der Tagung zu den folgenden Themen (Themen sind aber nicht darauf beschränkt):

Methodische Aspekte und Modellierung

  • Adaptivität und Benutzermodellierung
  • Agile Methoden
  • Benutzeranforderungen an UX
  • Evaluationsverfahren für Alle
  • Prototyping und Interaktionsmodellierung
  • User Experience Design

Interaktionstechniken

  • Be-greifbare Interaktion
  • Haptik, Touch und Gestik
  • Mensch-Roboter Interaktion
  • Look, Point, Touch – Multi-Device Interaction
  • Mobile und ubiquitäre Interaktion
  • Eyetracking und Gaze Interaction
  • Brain-Computer Interfaces
  • Wearable und Nomadic Computing
  • Multimodale Schnittstellen
  • Assistive Technologien

Anwendungsfelder

  • Internet of Things und Industrie 4.0
  • Interaktion mit eingebetteten und ambienten Systemen
  • Intelligente Häuser und Haushaltstechnik
  • Ambient Assisted Living
  • Automotive User Interfaces
  • CSCW und Social Computing
  • Digital Humanities und UX
  • Entertainment Computing
  • Virtuelle, gemischte und erweiterte Realitäten
  • Virtuelle Charaktere und Avatare
  • Gamification und Serious Games
  • Benutzbare Sicherheit
  • Health und Well-being
  • Learning Technology

Reflexion und Perspektiven: Individuum und Gesellschaft

  • Affekt, Ästhetik, Emotion
  • Gender und Diversity im Design
  • Inklusion
  • Refugee Informatics
  • Ökonomische Perspektiven im Bereich UX

Beitragsformen

Nutzen Sie bitte für alle Einreichungen vorliegende Formatvorlage. Bitte achten Sie darauf, dass die Beitragslänge für die unterschiedlichen Beitragsformen variiert. Die Abgabe von Beiträgen erfolgt ausschließlich in elektronischer Form über das Konferenzmanagement-System ConfTool.

Langbeiträge

Von Langbeiträgen wird ein neuartiger wissenschaftlicher Beitrag mit konkreten Forschungsergebnissen erwartet. Angenommene Langbeiträge werden in der ACM Digital Library und der GI Digital Library veröffentlicht und in Form eines Vortrages vorgestellt. Die schriftlichen Beiträge haben einen Gesamtumfang von 6 bis 10 Seiten inklusive Abbildungen und Tabellen, zuzüglich zu den maximal 10 Seiten kommt das Literaturverzeichnis. Die Beiträge werden anonym eingereicht und begutachtet (min. 3 Gutachten). Für den besten Langbeitrag wird auf der Tagung der MuC-Forschungspreis (best paper award) vergeben.

Kurzbeiträge

In Kurzbeiträgen sollen Ideen oder erste Teilergebnisse eines Forschungsprojekts mit der wissenschaftlichen Gemeinschaft geteilt und diskutiert werden. Diese müssen noch nicht vollständig umgesetzt bzw. untersucht sein, sollen aber einen deutlichen Beitrag gegenüber dem aktuellen Forschungsstand bzw. der aktuellen Praxis liefern.

Kurzbeiträge haben einen Umfang von 2 - 4 Seiten zuzüglich des Literaturverzeichnis. Die Beiträge werden anonym eingereicht und begutachtet (min. 3 Gutachten). Angenommene Kurzbeiträge werden in der ACM Digital Library und der GI Digital Library veröffentlicht zudem werden diese auf der Tagung im Rahmen einer Postersession präsentiert und können in der Ausstellung an den Postern diskutiert werden. In einem vorausgehenden Poster-Slam werden alle Beiträge in Ultrakurzform vor einem großen Auditorium präsentiert.

Die Poster für die Präsentation auf der Tagung sind in der Größe DIN A0-Hochformat anzufertigen, müssen aber für das Review des Beitrags vorab nicht mit eingereicht werden. In diesem Jahr werden die Poster den Teilnehmenden auch online in einer barrierefreien Version zur Verfügung gestellt. Dafür werden wir Sie bitten, diese als digitale Version gemeinsam mit der Abgabe der Konferenzbandversion des Beitrages einzureichen. Wir werden Ihnen zu diesem Zweck außerdem Hinweise zur barrierefreien Umsetzung zur Verfügung stellen. Weitere Informationen zu dem Verfahren erhalten Sie zusammen mit der Annahmebenachrichtigung Ihres Beitrages.

Demos

In dieser Kategorie können innovative Technikdemos, neuartige Interaktionsformen, gestalterische und auch interaktive, künstlerische Arbeiten eingereicht werden.

Folgende Arten von Demos sind möglich:

  • Interaktive Systeme oder Demonstratoren als innovative Interaktionsbeispiele. Dies können neuartige Hardware-Lösungen, Interaktionskonzepte oder interessante Softwarelösungen aus verschiedensten Anwendungsbereichen sein. Einzige Bedingung ist, dass es sich um nicht-kommerzielle Beiträge handelt. Begrüßt wird auch die Einreichung von Demonstratoren, die einen im wissenschaftlichen Programm eingereichten Langbeitrag begleiten.
  • Gestalterisch innovative Beispiele digitaler Medien oder interaktiver Systeme sowie interaktive, multimediale oder künstlerische Arbeiten (z.B. Installationen, Spiele).

Die Demobeiträge werden in einer eigenen Demosession präsentiert und sollen zum Kennenlernen, Ausprobieren, Nachmachen, Diskutieren, und ganz allgemein zum Wissensaustausch anregen. In einem vorausgehenden Demo-Slam werden alle Beiträge in Kurzform vor einem großen Auditorium präsentiert, um Aufmerksamkeit für den eigenen Demobeitrag zu schaffen.

Die Einreichung eines Demobeitrags erfolgt anhand eines kurzen beschreibenden Texts und eines zusammenfassenden Datenblatts:

  • Demo-Datenblatt: eine knappe und strukturierte Beschreibung der technischen Anforderungen an die Demo (Platz, benötigte Infrastruktur, Akustik, Lichtverhältnisse, Möbel, etc.). Ebenso sollte darin enthalten sein, wie die BesucherInnen mit der Demo / Installation interagieren können. Das Dokument soll – wo sinnvoll – Bilder und Skizzen enthalten. Es wird nicht veröffentlicht und dient als Organisationshilfe für die Planung der Demosession. Für das Datenblatt Bitte nutzen Sie unsere Word-Vorlage (Deutsch / English) .
  • Demo-Kurzbeitrag: eine kurze Beschreibung des Systems oder der gestalterischen/künstlerischen Arbeit in knapper Form auf 2 bis 4 Seiten. Die Kurzbeiträge sollten den Autorenrichtlinien folgen, jedoch nicht anonym eingereicht werden. Wir bitten auch um Einreichung eines begleitenden Videos, in dem das interaktive System in Aktion gezeigt wird. Demo-Kurzbeiträge werden im Workshopband publiziert und in der GI Digital Library veröffentlicht.

Bitte laden Sie den Kurzbeitrag und das Datenblatt als PDF-Dateien im ConfTool hoch.

Die Begutachtung der Demo-Beiträge ist weniger strikt als bei wissenschaftlichen Langbeiträgen und orientiert sich primär am Innovationsgrad, der spannenden Lösung für ein Problem, der technischen Neuartigkeit oder der gestalterischen Qualität. Ein wesentliches Kriterium ist auch, wie interaktiv und inspirierend eine Demo für die KonferenzbesucherInnen sein wird. Für die besten Demo-Beiträge wird es einen Publikumspreis geben, der im Rahmen der Konferenz verliehen wird.

Workshops

Workshops bieten ein offenes Forum für Kurzpräsentationen, Diskussionen oder gemeinsames Arbeiten zu einem bestimmten Thema. Die Organisation der Beiträge für einen Workshop von der Einladung bis zur Auswahl liegt bei den Organisierenden eines Workshops. Tutorien finden am Montag und Dienstag parallel zu den anderen Konferenz-Beiträgen statt. An diesem Tag, und parallel zu den Vorträgen, können halb- oder ganztägige Workshops stattfinden.

Vorschläge für Workshops werden nicht anonymisiert. Die Einreichung umfasst zwei Teile:

  1.  Beschreibung des Workshops:
      • Erläuterung des Themas und der Inhalte des Workshops, die Ziele und geplante Durchführung sowie die Zielgruppe
      • Informationen über das Organisationsteam (Forschungsgebiet, Vorerfahrungen in dem Themenbereich, etc.)
  2. Informationsblatt zum Workshop:
    • Bereitstellung von organisatorischen Informationen (geplante Fristen, Raumanforderungen, benötigte Materialien, …)
    • Nur für die Planung, wird nicht veröffentlicht
    • Vorlage: Informationsblatt (Word)

Nach Akzeptanz: Die Beiträge der angenommenen Workshops können mit in den Proceedings publiziert werden. In diesem Kontext bieten wir auch die Möglichkeit an, die Einreichung der Workshop-Beiträge über einen eigenen Track im ConfTool zu verwalten, da dies die spätere Organisation vereinfacht.

Die angenommenen Beiträge müssen für die Veröffentlichung die Nutzungsrechte einräumen: Einräumung Nutzungsrechte für Workshops (Word, docx)

Tutorien

Tutorien bieten den Teilnehmenden die Möglichkeit, neue Fähigkeiten zu lernen, Kenntnisse zu vertiefen, oder neue Ansätze und Technologien zu explorieren. Sie können halb- oder ganztägig zu verschiedenen Themen durchgeführt werden. Die Beiträge können einführender oder auch vertiefender Natur sein.

Vor der eigentlichen Tagung findet am Sonntag ein Tutorien- und Workshop-Tag statt.

Die Organisation eines Tutoriums wird durch eine Ermäßigung der Tagungsgebühr vergütet.

Vorschläge für Tutorien werden nicht anonymisiert und beinhalten folgende Informationen:

  • Titel des Tutoriums
  • kurze Inhaltsbeschreibung und didaktische Konzeption (max. zwei Seiten)
  • Informationen über den oder die Durchführende(n)
  • Informationen über die Organisation und Durchführung (gewünschter Tag, Dauer, Raumanforderungen, etc.)
  • Zielgruppe und ggf. maximale Teilnehmerzahl

Doktorandenseminar

Im Rahmen der Tagung Mensch und Computer wird am Sonntag vor der Tagnung ein gemeinsames Seminar für Doktorandinnen und Doktoranden aus den verschiedenen Teilgebieten der Mensch-Computer-Interaktion veranstaltet. Hier sollen laufende bzw. kürzlich abgeschlossene Promotionsvorhaben vorgestellt, von Fachexperten der beteiligten Disziplinen kommentiert und gemeinsam diskutiert werden. Dadurch sollen nicht nur einzelne Arbeiten unterstützt, sondern auch der Austausch zwischen Promovierenden gefördert werden. Ferner erhalten Doktorandeninnen und Doktoranden durch die vorgestellten Dissertationsprojekte Orientierungshilfen und Anregungen für die eigenen Arbeiten.

Organisator des Doktorandenseminars auf der Mensch und Computer ist die Fachgruppe CSCW und Social Computing. Verantwortlich für das Auswahlverfahren und die Durchführung sind Michael Prilla (TU Clausthal) und Carsten Röcker (Fraunhofer IOSB und Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe). Die TeilnehmerInnen erhalten im Seminar Gelegenheit, Ihr Promotionsthema darzustellen, mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen zu diskutieren und aus verschiedenen Perspektiven Rückmeldung zu erhalten.

Teilnahme und Bewerbung

Eine Teilnahme am Seminar ist nur auf Einladung möglich. Wenn Sie Interesse an einer Einladung haben, dann sollten Sie gerade an einer Dissertation im Themenbereich der Konferenz Mensch und Computer (einschließlich Interaktionsdesign, Usability, CSCW und weiterer Bereiche) arbeiten, bzw. eine solche gerade abgeschlossen haben. Bewerben Sie sich bitte bis zum 30. Juni 2019 mit einer Kurzdarstellung aus dem Kontext ihrer Dissertation (Motivation, Problemstellung, Lösungsweg, (Zwischen-)Ergebnisse) auf maximal vier Seiten. Bitte nutzen Sie die Autorenrichtlinien und Formatvorlagen der Tagung zum Formatieren Ihres Textes. Die Einreichung erfolgt über das Konferenzmanagement-System der Tagung. Die eingereichten Kurzdarstellungen dienen nur zur Auswahl und zur Vorbereitung aller Teilnehmer auf das Seminar und werden nicht veröffentlicht.

Wenn Sie zu einer Teilnahme eingeladen werden, müssen Sie sich für den Tag des Doktorandenseminars oder für die ganze Tagung normal anmelden – oder um eine kostenfreie Teilnahme als Student Volunteer bemühen.